Schlaftabletten und andere Medikamente gegen Schlafstörungen werden häufig als letztes Mittel gegen die nächtlichen Qualen verwendet.

In diesem Beitrag zeige ich dir eine Übersicht aller gängigen Schlafmittel und erkläre dir deren Wirkung und versuche die Frage zu beantworten, ob sich Schlaftabletten wirklich negativ auf deine Gesundheit auswirken.

Schlaftabletten – Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Jeder Dritte leidet hierzulande unter einer Schlafstörung. Damit zählt die Krankheit zu den weitverbreitetsten gesundheitlichen Problemen in Deutschland – und der Kampf dagegen ist für Betroffene denkbar schwer.

Denn das allergrößte Problem ist, dass unheimlich schnell ein Teufelskreis eintritt: Schon nach einer einzigen schlaflosen Nacht kann sich der schlechte Schlaf durch die Angst, erneut nicht durchschlafen zu können, verfestigen und so zum chronischen Leiden werden.

Auf meiner Webseite zeige ich dir deshalb alle Tricks und Methoden, die du leicht in deinen Alltag integrieren kannst, damit du endlich wieder besser schlafen kannst.

Tipp: Wenn du neu hier bist, solltest du als vor dem Weiterlesen schnell den kostenlosen Schlafstörungs-Selbsttest machen. Der Test dauert nur ein paar Minuten, aber er hilft dir, deine Schlafprobleme besser reflektieren zu können. Hast du das getan, wirst du das nachfolgende Wissen noch besser nutzen können. Also: Hier entlang zum Selbsttest.

Über den Autor

Hi, ich bin Mirco - dein persönlicher Schlaf-Coach! Auf einfach-einschlafen.net zeige ich dir, welche bewährten Methoden wirklich gegen Schlafprobleme helfen. Hier erfährst du mehr über mich & meine Mission.

Ein wichtiges Mittel gegen schlechten Schlaf ist die sogenannte „Schlafedukation“: Wenn du dir ein breites Wissen über deine nächtlichen Probleme aneignest, wirst du schnell erkennen: Sie sind gar nicht so schlimm!

Und noch viel besser: Du kannst sie sogar selbst bekämpfen!

Und dafür musst du nicht einmal Nacht für Nacht zu Schlaftabletten oder anderen Medikamenten greifen. Die meisten Schlafmittel solltest du ohnehin nur als kurzfristige Lösung betrachten – die Gefahr der Abhängigkeit ist einfach zu groß.

Warum das so ist, welche Schlaftabletten es überhaupt gibt und welche davon wie wirken, liest du in den nun folgenden Zeilen.

Mit Schlaftabletten werden Störungen beim Ein- oder Durchschlafen behandelt.

Allerdings ist die Suchtgefahr groß, weshalb die meisten Mittel nur kurzzeitig eingesetzt werden.

Nach einiger Zeit gewöhnt sich der Körper an die Mittel - erhöhe niemals eigenhändig die Dosis.

Eine bessere Alternative zu den chemischen Stoffen können pflanzliche Schlafmittel sein.

Diese Schlaftabletten werden häufig verwendet

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Diese pflanzlichen Schlaftmittel werden häufig verwendet

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Melatonin ist ein natürliches Schlafhormon, das den natürlichen zirkadianen Rhythmus – also den Wechsel zwischen Tag und Nacht beim Menschen – steuert. Das Hormon wird in der Zirbeldrüse hergestellt und außerdem über die Nahrung aufgenommen: 50 Pistazien enthalten beispielsweise etwa 1mg Melatonin.

Das Problem an der Sache: Je älter wir werden, desto weniger Melatonin wird von unserem Körper produziert, was zu Schlafstörungen führen kann. Eine Lösung dagegen kann womöglich die Einnahme des natürlichen Wirkstoffs als pflanzliches Schlafmittel sein.

Generell sollten Schlafmedikamente deshalb nur in Ausnahmefällen eingenommen werden, grade, wenn eine aktive Schlafstörung vorliegt. Denn jedes chemische Mittel kann schnell zur Abhängigkeit führen. Meine Bitte an dich: Sprich dich vor der Einnahme von Schlafmedikamenten mit deinem Arzt ab oder probiere es mit alternativen Methoden, die ich dir kostenlos auf meinem Blog vorstelle.

Helfen Schlafmittel bei einer Schlafstörung überhaupt?

Die generellen Urteile über Schlafmittel fallen nicht allzu rosig aus. Da stellt sich dir mittlerweile bestimmt die Frage, ob diese denn überhaupt gegen deine Schlafprobleme helfen können.

Um diese Frage korrekt beantworten zu können, müssen wir kurz die medizinischen Inhaltsstoffe betrachten.

In den gängigen Schlafmitteln zählen zu den Hauptwirkstoffgruppen sogenannte Z-Substanzen. Das sind:

  • Zaleplon
  • Zolpidem
  • Zopiclon
  • Benzodiazepine

Die positive Nachricht: Im ersten Moment verhelfen dir diese Arzneimittel tatsächlich zu einer Linderung deiner Probleme. Denn die Stoffe wirken beruhigend, muskelentspannend und sie verstärken allgemein gesagt die natürlichen Signale des Gehirns zum Einschlafen.

Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass dein Gehirn unter dem Einfluss der genannten Stoffe nicht „normal arbeiten“ kann. So kommt es beispielsweise nach der Einnahme von Schlaftabletten häufig zu verkürzten Tiefschlafphasen – obwohl grade diese extrem wichtig für erholsamen Schlaf sind.

Deshalb droht auch nach dem Griff zu den Arzneimitteln eine gefährliche Abhängigkeit, die sogar noch schneller als bei Alkohol ausgelöst wird. Das Problem: Die Nerven gewöhnen sich schnell an die durch Medikamente verstärkten Hirnsignale. Die Folge: Die natürlichen, körpereigenen Botenstoffe sind dann quasi nicht mehr „stark“ genug, um ihre ein- und durchschlafende Wirkung erzielen zu können.

Um eine Gewöhnung deines Körpers an die chemischen Effekte zu verhindern, solltest du Benzodiazepine und Z-Substanzen nicht über einen langen Zeitraum anwenden und die Einnahme sowie Dosierung mit deinem Arzt absprechen und kontrollieren lassen.

Schlafmittel helfen nicht gegen die eigentlichen Ursachen der Schlafstörung

In den meisten Fällen ist eine Schlafstörung nur ein Anzeichen für andere gesundheitliche Probleme. Wenn du schlecht schläfst, kann es also gut sein, dass die eigentliche Ursache dafür ganz woanders liegt. In diesem Fall würde es also nichts bringen, den schlechten Schlaf selbst zu bekämpfen.

Deshalb müssen sich Betroffene bewusstwerden, dass weder Benzodiazepine noch Z-Substanzen Erkrankungen heilen. Viel mehr unterdrücken die Schlaftabletten nur die auftretenden Symptome.

Stell dir dazu doch einfach Folgendes vor: Wenn du eine schlimme Wunde hast, kannst du ständig Schmerzmittel einnehmen. Dann würde der Schmerz vielleicht nachlassen, wirklich heilen würde sie dadurch aber nicht. Und genauso ist es auch mit Schlaftabletten.

Wenn du zum Beispiel an einer Schlafapnoe leidest, werden dir Schlaftabletten langfristig nicht dagegen helfen können.

Die Gefahr der Abhängigkeit durch Schlaftabletten

Hierzulande hat ungefähr jeder Dritte Probleme beim Ein- oder Durchschlafen. Unglaublich, oder?

So verwundert es doch auch fast nicht mehr, dass in Deutschland mehr als eine Millionen Menschen von Schlaftabletten abhängig sind. Schließlich erscheinen die Schlafmittel vom Arzt häufig als einfache Lösung – die Gefahr der Abhängigkeit wird dabei aber meist unterschätzt.

Achte auf diese 8 Warnhinweise einer Abhängigkeit

Wenn du kurzfristig oder bereits seit Längerem Schlafmittel einnimmst, solltest du unbedingt die nachfolgenden Warnzeichen für die Entwicklung einer Abhängigkeit beachten:

  • Die Verordnung der Mittel erfolgt seit mehreren Wochen, Monaten oder gar Jahren.
  • Du brauchst die Schlafmedikamente, um deinen Alltag bewältigen zu können.
  • Obwohl kein akuter Anlass besteht, nimmst du die Medikamente weiter ein.
  • Es fällt dir schwer, die Dosis der Schlaftabletten zu reduzieren.
  • Du suchst verschiedene Ärzte auf, um so weitere Rezepte zu erhalten.
  • Du machst dir große Sorgen darüber, kein Rezept mehr zu erhalten.
  • Deine Dosis hast du über die Zeit eigenmächtig erhöht.
  • Trotz der Einnahme hast du weiterhin Schlafstörungen.

Absetzen von Schlaf- und Beruhigungsmitteln

Viele Menschen spüren gar keine Symptome einer Abhängigkeit, obwohl sich bereits eine gefährliche Sucht entwickelt hat.

Deshalb ist es ein erster wichtiger Schritt, die eigene Gewöhnung an die Medikamente zu erkennen und mit einer Abhängigkeit offen umzugehen. Denn: Du kannst dagegen etwas tun!

Allerdings erfordert es viel Willenskraft, von einer Medikamentenabhängigkeit loszukommen. Es verlangt dem Körper viel Kraft ab, es ist psychisch belastend und erfordert viel Geduld, die schwierigen Phasen durchzustehen.

Besonders heftige Entzugssymptome treten auf, wenn die Schlafmittel plötzlich abgesetzt werden. Schlafstörungen, Unruhe, Zittern, Angst und Schwindel können dann typische Entzugsbeschwerden sein. Experten empfehlen daher, die Medikamenten-Dosis schrittweise über einen Zeitraum von zwei bis vier Monaten zu verringern.

Achtung: Es ist mehr als sinnvoll, bei einer Abhängigkeit einen Arzt aufzusuchen oder mit einer Suchtberatungsstelle in Kontakt zu treten. Eine erste Anlaufstelle findest du hier im Verzeichnis der Suchtberatungsstellen.

Schlafmittel: Ein Überblick der gängigen Schlafmedikamente

Z-Substanzen (Z-Drugs)

Die Z-Substanzen gelten häufig als „Schlafmittel der ersten Wahl“. Die Medikamentengruppe wird häufig als modern oder neu bezeichnet – und das, obwohl die Substanzen bereits seit den 90er-Jahren im Handel erhältlich sind.

  • Wirkung: Schlafanstoßend
  • Vorteile: Kurze Halbwertszeit, Z-Substanzen werden schnell vom Körper abgebaut, der „Hang-Over-Effekt“ fällt dadurch relativ gering aus.
  • Nachteile: Diese Z-Substanzen ähneln in ihrer Wirkung den Benzodiazepinen. Deshalb sollten sie ebenfalls nur kurzzeitig eingenommen werden, da das Risiko einer Abhängigkeit sonst zu groß ist.

Benzodiazepine

Vor der Entdeckung der Z-Substanzen waren Benzodiazepine das gängige Mittel der Wahl – heute werden die Medikamente aber nur noch selten als Schlafmittel verordnet. Bei akuten Angst- oder Panikzuständen werden sie hingegen noch häufiger eingesetzt.

  • Wirkung: Angstlösend, muskelentspannend, beruhigend
  • Vorteile: Benzodiazepine wirken schnell und gut. Das Herz-Kreislaufsystem wird weniger belastet, weswegen der Stoff auch vor Operationen eingesetzt werden kann.
  • Nachteile: Das Potenzial einer Abhängigkeit ist sehr groß und die Mittel nur für sehr kurze Zeit anwendbar. Die Einnahme sollte daher auf keinen Fall länger als zwei Wochen erfolgen.

Antidepressiva

Niedrig dosierte Antidepressiva werden immer häufiger als Schlaftabletten eingesetzt, denn das Suchtpotential fällt hierbei relativ gering aus. Bei Schlafstörungen werden nur bestimmte Antidepressiva angewendet, die eine entsprechend beruhigende Wirkung haben.

  • Wirkung: Schlafanstoßend, antidepressive Wirkung
  • Vorteile: Für suchtgefährdete Patienten können die Antidepressiva ein geeignetes Schlafmittel sein. Ebenso können die Tabletten bei älteren Menschen gefahrloser eingesetzt werden. Die muskelentspannende Wirkung ist nämlich geringer, wodurch keine Sturzgefahr entsteht.
  • Nachteile: Die schlafanstoßende Wirkung ist geringer als etwa bei den Z-Substanzen. Außerdem ist die Zahl möglicher Nebenwirkung weitaus größer. Dazu zählen etwa Gewichtszunahme, Herzrhythmusstörungen oder Potenzverlust – um nur einige zu nennen.

Neben den verschreibungspflichtigen Medikamenten gibt es eine Vielzahl pflanzlicher Schlafmittel.

Dein Vorteil: Die pflanzlichen Präparate haben meist weitaus weniger Nebenwirkungen und wirken entspannend sowie beruhigend.

Pflanzliche Schlafmittel: Die bessere Wahl?

Vor dem Griff in den Medikamentenschrank versuchen sich viele Patienten zunächst mit pflanzlichen Schlafmitteln. Das Geschäft mit den „natürlichen Schlaftabletten“ wächst rasant – in Apotheken, Drogeriemärkten und Versandhandel sind die Präparate in vielfältigen Variationen erhältlich.

Aber hilft das wirklich?

Die Antwort: zum Teil.

Die gute Nachricht einmal vorweg: Die pflanzlichen Schlafmittel haben meist nur sehr wenige Nebenwirkungen, weswegen das Ausprobieren und Testen weniger problematisch ist. (Natürlich solltest du aber auch hier den Beipackzettel genau studieren.)

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Pflanzliche Wirkstoffe sind dabei vor allem Baldrian, Johanniskraut, Hopfen, Passionsblume und Melisse. Kombinationspräparate aus den genannten Stoffen kommen dabei ebenso häufig vor.

Allerdings ist die Wirksamkeit der pflanzlichen Schlafmittel hierzulande eher umstritten. Während viele Anwender auf deren Wirkung schwören, sagen Verbrauchermagazine den natürlichen Mitteln häufig eine „Wirkung dank Placebo-Effekt“ nach.

Fakt ist: Auch in Studien wurde die schlaffördernde Wirkung pflanzlicher Schlafmittel bewiesen.

Oftmals wirken die Präparate selbst zwar nicht wirklich schlafanstoßend, dafür beruhigen sie aber die Nerven. Deswegen sind die pflanzlichen Mittel strenggenommen gar keine „Schlafmittel“, sondern viel eher „Beruhigungsmittel“. Aber auch das kann zum leichteren Einschlafen verhelfen.

Diese pflanzlichen Schlafmittel werden häufig verwendet

  • Baldrian: Nach einer 14-tätigen Einnahmedauer kann die Tiefschlafphase durch Baldrian verlängert werden.
  • Hopfen: Die Wirkung ist ähnlich des körpereigenen Schlafhormons Melatonin.
  • Lavendel: Die ätherischen Öle im Lavendel wirken entspannend, als Bad hilft es z.B. beim Einschlafen.
  • Passionsblume: Durch die Passionsblume wird die Wirkung eines natürlichen Entspannungs-Hormons verstärkt
  • Melisse: Das ätherische Öl hat eine angenehm beruhigende und krampflösende Wirkung.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen rund um Tageslichtlampen

Haben Schlaftabletten Nebenwirkungen?

Bei der Einnahme von (chemischen) Schlaftabletten musst du bedenken, dass die Mittel die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit beinträchtigen. Das bedeutet: die Reaktionsfähigkeit lässt an vielen Stellen nach.

Darüberhinaus können natürlich eine Reihe weiterer Nebenwirkungen auftreten. Dazu zählen unter anderem:

  • Mundtrockenheit
  • Verstopfung
  • Herzrhythmusstörungen

Wie gefährlich ist die Abhängigkeit von Schlaftabletten?

Die Schlaftabletten Abhängigkeit ist die gefährlichste Nebenwirkung der Schlafmittel. Besonders gefährlich sind dabei die Benzodiazepine, die nicht länger als ein bis vier Wochen eingenommen werden sollten. Halte dich dabei unbedingt streng an die vom Arzt vorgegebene Dosierung und erhöhe niemals eigenhändig und ohne Rücksprache die Medikamentendosis.

Was passiert beim Absetzen von Schlaftabletten?

Nachdem Schlaftabletten für eine lange Zeit eingenommen werden, sollten die Medikamente unter ärztlicher Beobachtung langsam abgesetzt werden. Um Entzugssymptome zu verringern, sollten die Mittel nicht plötzlich abgesetzt werden, ansonsten wäre ein unangenehmer Rebound-Effekt, bei dem die Schlafprobleme direkt wieder auftreten, die Folge.

Um ein Schlafmittel problemlos absetzen zu können, benötigt ein Patient ungefähr ein Zehntel der vorherigen Einnahmezeit.

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