Tageslichtlampen Test, Vergleich & Erfahrungen im Kaufratgeber

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Tageslichtlampen Test, Vergleich & Erfahrungen im Kaufratgeber2018-10-07T15:24:27+00:00

Tageslichtlampen strahlen so hell wie die Sonne - und sind damit perfekt geeignet, um deine Stimmung an dunklen Tagen aufzuhellen.

Die kleinen Leuchten haben aber nicht nur viele positive Effekte, sondern sind auch äußerst leicht anzuwenden. Auf dieser Seite zeige ich dir alles, was du über Tageslichtlampen wissen musst.

Tageslichtlampen – Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Wenn du Lichttherapie hörst, denkst du zu erst an irgendwelchen „neumodischen Schnick-Schnack“? Dann bin ich froh, dich auf dieser Seite begrüßen und aufklären zu dürfen! Denn eine Tageslichtlampe kann dich aus dem tiefsten Stimmungstief holen und dir ganz einfach strahlend gute Laune schenken.

Warum das so ist? Ganz einfach: Eine Tageslichtlampe strahlt künstliches Sonnenlicht. Dieses Licht spendet – mit vollem Effekt wie die Sonne – positive Energie und sorgt so nicht nur für gute Stimmung, sondern auch für eine bessere Gesundheit. Denn durch die praktischen Sonnenlichtlampen wird sogar die Vitamin-D-Produktion angeregt (grade im Winter ist das einfach Gold wert!).

In den folgenden Zeilen dieser Seite habe ich dir wirklich alles zusammengetragen, was du über Tageslichtlampen wissen musst. Ich erkläre dir nicht nur in aller Ausführlichkeit, warum und wie du die Leuchten anwenden solltest. Sondern ich zeige ich auch die besten Tageslichtlampen im Vergleich, denn ich habe mich durch etliche Tageslichtlampen Tests und Rezensionen gearbeitet, dessen Quintessenzen ich dir hier präsentiere.

Also: Bleib dran! Es lohnt sich, versprochen.

Über den Autor

Hi, ich bin Mirco - dein persönlicher Schlaf-Coach! Auf einfach-einschlafen.net zeige ich dir, welche bewährten Methoden wirklich gegen Schlafprobleme helfen. Hier erfährst du mehr über mich & meine Mission.

Tageslichtlampen helfen als Lichttherapie gegen schlechte Stimmung und sorgen so für besseren Schlaf.

Durch eine kurze Anwendung der hellen Lampen am Morgen bist du schneller wach und besser gelaunt.

Das Tageslicht steigert deine Konzentration und reduziert Stress, indem es vorzeitiger Ermüdung entgegenwirkt.

Wichtig: Die Wahl des Geräts macht den Unterschied und entscheidet über den Erfolg - spare also nicht beim Preis.

Tageslichtlampen im Vergleich – Die besten Energiespender

Vergleichssieger
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Lumie Desklamp – 10.000 lux Lichttherapielampe, Schreibtischlampe zur Bekämpfung von SAD Winterblues
Hersteller
Phillips
Beurer
Lumie
Modell
EnergyUp White
TL 90 Tageslichtlampe
Desklamp
Bewertung
Beleuchtungsstärke
10.000 Lux
10.000 Lux
10.000 Lux
Lichttherapie
Dimmbar
Stromverbrauch
24 Watt
72 Watt
7 Watt
Lampen-Lebensdauer
10.000 Std.
15.000 Std.
30.000 Std.
Größe
38 x 29 x 4 cm
58 x 34 x 24 cm
55 x 29 x 14 cm
Gewicht
2,0 kg
3,0 kg
1,7 kg
Vorteile
✔ schönes Design
✔ sofort volle Lichtstärke
✔ simple Bedienung
✔ Anwendungszeit-Timer
✔ stabiler Standfuß
✔ Wendbarer Hals
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Philips HF3419/01 EnergyUp White (natürliches weißes Licht, Tageslicht, bis 10.000 Lux, Dimmer)
Hersteller
Phillips
Modell
EnergyUp White
Bewertung
Beleuchtungsstärke
10.000 Lux
Lichttherapie
Dimmbar
Stromverbrauch
24 Watt
Lampen-Lebensdauer
10.000 Std.
Größe
38 x 29 x 4 cm
Gewicht
2,0 kg
Vorteile
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Modell
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Bewertung
Beleuchtungsstärke
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Lichttherapie
Dimmbar
Stromverbrauch
72 Watt
Lampen-Lebensdauer
15.000 Std.
Größe
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Gewicht
3,0 kg
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Stromverbrauch
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Lampen-Lebensdauer
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Tageslichtlampen Ratgeber – Alles über Sonnenlichtlampen

Um die gesundheitlichen Vorteile von Sonnenlicht auch in geschlossenen Räumen genießen zu können, eignen sich Tageslichtlampen. Sogenannte Vollspektrum-Tageslichtlampen imitieren das Sonnenlicht auf natürliche Art und Weise und können dadurch Lichtmangel mit all seinen negativen Folgen vorbeugen.

Doch aus welchen Gründen und wann werden Tageslichtlampen eingesetzt?

Tageslichtlampen sind besonders dann sinnvoll, wenn dir der lange, dunkle Winter auf die Stimmung drückt und tagsüber Müdigkeit auslöst. Das Einschalten eines Lichtes soll gegen ein schlechtes Gemüt helfen und dich gleichzeitig wach halten – aber klingt das nicht ein wenig zu simpel? Und warum solltest du nicht einfach mehr schlafen und deinem Körper Ruhe geben?

„Es gibt mittlerweile viele wissenschaftliche Untersuchungen, die belegen, dass Lichttherapie gegen die leichtere, saisonale Form der Depression wirksam ist“, sagt Dirk Schwerthöffer, Psychiater und Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums am Münchner Klinikum.

Mediziner gehen davon aus, dass Licht unter anderem die Konzentration von Melatonin im Blut senkt und so Schläfrigkeit entgegenwirkt. Damit das allerdings funktioniert, muss das Licht sehr hoch dosiert sein. Eine Lampe muss mindestens eine Lichtstärke von 10000 Lux abstrahlen, damit sie therapeutisch wirksam ist. Das ist etwa ein Zehntel der Lichtstärke, der wir an einem sonnigen Sommertag ausgesetzt sind.

Je schwächer eine Lampe leuchtet und je weiter sie vom Auge entfernt ist, desto mehr Zeit müsstest du vor ihr verbringen, um eine Wirkung zu erzielen. Mit großen, leuchtstarken Lampen reicht oft schon eine halbe Stunde pro Tag aus. Vor kleineren Lampen musst du deutlich länger sitzen.

Dirk Schwerthöffer empfiehlt, die Lampe beim Arbeiten so aufzustellen, dass du von der Seite beleuchtet wirst und alle paar Minuten maximal neben sie schaust. Bis zum Abend solltest du sie jedoch nicht angeschaltet lassen – das könnte deinen Körper zu lange wach halten und deinem Schlafrhythmus schädigen. Leidest du unter dem Winter übermäßig stark, ist es aber grundsätzlich sinnvoller einen Arzt aufzusuchen, bevor du dir eine Tageslichtlampe zulegst.

Tageslichtlampen wirken insbesondere gegen lange, dunkle Winter wahre Wunder. Bist du schlecht gelaunt und tagsüber müde, kann dich eine Tageslichtlampe wieder zum Strahlen bringen.

Selbst im Büro kannst du die Lampe einfach auf deinem Schreibtisch aufstellen und durch das Sonnenlicht neue Energie tanken.

Morgens blaues Licht statt Kaffee – dank Tageslichtlampe

Melatonin und Serotonin sind im Bereich der Hormone die perfekten Gegenstücke. Serotonin macht wach, konzentriert und glücklich. Der Körper produziert es, wenn die Netzhaut Tageslicht mit seinem hohen Blaulichtanteil registriert. Melatonin hingegen macht uns träge und müde. Es wird vor allem dann ausgeschüttet, wenn es dunkel ist und unsere innere biologische Uhr ans Ende des Tages gelangt.

Serotonin und Melatonin sind beide weder gut noch schlecht. Zu viel Licht und eine damit verbundene Überproduktion von Serotonin kann zu Schlafstörungen führen. Bekommst du dagegen im Winter oder an Regentagen nicht genug Sonnenlicht, steigt die Melatoninproduktion. Die Folge: Deine Konzentration sinkt, du wirst müde und melancholisch. Um deine Stimmung daraufhin wieder zu normalisieren, gibt es einen ganz natürlichen Weg: Tagsüber spazieren gehen. Das Problem: Nicht jeder hat die Zeit, neben der Arbeit und allen sonstigen Aufgaben des Alltags, mal für eine Stunde ins Freie zu gehen. Der Stress endet häufig erst am Abend, eben dann, wenn das Sonnenlicht an Stärke verliert und es dunkler wird.

Die optimale Lösung für Zwischendurch ist also ganz klar eine Tageslichtlampe. Du kannst ohne wirklichen Zeitaufwand die gesunden Aspekte der Sonne genießen. Auch wenn die Lampe vor allem auf einen Langzeiteffekt zielt, kann sie dir auch akut Vorteile bringen: Die meisten Menschen, die sich bei der Arbeit befinden und unter einem Konzentrationsmangel leiden, trinken beispielsweise Kaffee. Eine Tageslichtlampe bietet einen ähnlichen Aufputsch-Effekt wie das Koffein im heißen Getränk und weckt den Körper durch die Produktion von Serotonin wieder auf.

Die optimale Lösung für Zwischendurch ist also ganz klar eine Tageslichtlampe. Du kannst ohne wirklichen Zeitaufwand die gesunden Aspekte der Sonne genießen. Auch wenn die Lampe vor allem auf einen Langzeiteffekt zielt, kann sie dir auch akut Vorteile bringen: Die meisten Menschen, die sich bei der Arbeit befinden und unter einem Konzentrationsmangel leiden, trinken beispielsweise Kaffee. Eine Tageslichtlampe bietet einen ähnlichen Aufputsch-Effekt wie das Koffein im heißen Getränk und weckt den Körper durch die Produktion von Serotonin wieder auf.

Wie wirkt eine Tageslichtlampe?

Tageslichtlampen leuchten unglaublich hell und mit dem gleichen Farbspektrum wie die Sonne. Das ist sehr wichtig, denn Helligkeit kann zwar auf unterschiedliche Weise erreicht werden, aber nur bestimmte Wellenlängen des Lichts erregen die Sinneszellen in der Form, wie wir es uns wünschen.

Unser moderner Alltag schließt natürliches Sonnenlicht meist aus, da wir in geschlossenen Räumen arbeiten und wohnen, die maximal noch Fenster haben. Künstlich erzeugtes Licht wird in der Regel nur genutzt, um bessere Sichtverhältnisse zu erzielen. Wer aber schon mal das natürlich scheinende Licht einer sonnenähnlichen Lampe erlebt hat, möchte das immer abrufbare „Tageslicht“ nicht mehr mit Kunstlicht ersetzen.

Helles Tageslicht hat also zwei Funktionen: Es stoppt einerseits die Produktion des nächtlichen Schlafhormons Melatonin am Tag und fördert andererseits dessen Abbau. Das macht frisch für den Tag und beugt Energietiefpunkte vor. Tageslichtlampen bekämpfen besonders effektiv im Winter aufkommende Müdigkeit mit der natürlichen, vitalisierenden Kraft des Sonnenlichts. Darüber hinaus solltest du nicht vergessen, das Tageslicht auch eine Entlastung für die Augen ist.

Auch wenn „künstliches Sonnenlicht“ ironisch klingen mag: Es ist nach der Sonne in jeder Hinsicht die bestmögliche Lichtquelle für unsere Gesundheit.

Das kann eine einfache Vollspektrumlampe, wie das Philips EnergyUp sein. Das Licht muss dabei zwar auf deine Netzhaut fallen, den direkten Blick in die Lampe solltest du aber vermeiden. Eine solche Lichtdusche kann grundsätzlich aber für alle möglichen Tätigkeiten, die helles Licht erfordern oder zulassen, eingesetzt werden.

Es ist wichtig, dass die Tageslichtlampe ein Vollspektrum abgibt. Die Helligkeit oder Farbtemperatur allein ist kein genügender Hinweis. Es kommt auf die richtige Wellenlänge des Lichtes an, wobei vor allem der Blaubereich eine wichtige Rolle spielt. Achte daher bei der Auswahl auf Bezeichnungen wie Biolicht, dynamisches Licht, Vollspektrum oder Hinweise wie „zertifiziertes Medizinprodukt“.

In unserem modernen Alltag bekommen wir meistens nicht genügend Sonnenlicht. Der große Vorteil einer Tageslichtlampe ist, dass das wertvolle Sonnenlicht durch einen Schalter immer erreichbar ist.

Wenn du viel im Büro arbeitest, kann für dich eine hochwertige Tageslichtlampe also nur von Vorteil sein.

Anwendungsgebiete für Tageslichtlampen

Manche Leute benutzen Tageslichtlampen auch um die Fotosynthese und somit das Wachstum ihrer Pflanzen zu beschleunigen. Blumen und Pflanzen, die viel Licht benötigen, können den Winter so leichter überleben.

Auch für Fotografen kann eine aufgestellte Tageslichtleuchte von Vorteil sein, um realistische Lichtverhältnisse zu erzeugen. In der Fotografie ist die Farbtemperatur wichtig, damit ein Bild natürlich aussieht und dem normalen Seheindruck entspricht. Eine Sonnenlichtleuchte kann hier also als Scheinwerfer benutzt werden, wodurch das Foto so aussieht, als wäre es unter klaren Himmel an einem Sommertag aufgenommen worden.

Kompaktere Tageslichtlampen eignen sich hervorragend für einen Platz auf dem Schreibtisch im Büro oder zuhause. Solltest du viel in geschlossenen Räumen sitzen oder oft dem ohnehin unnatürlichen Licht des Computerbildschirm ausgesetzt sein, könnte dir während dieser Zeit die „Lichttherapie“ zu Gute kommen. Denke aber daran: Niemals direkt in die Lichtquelle schauen, sondern nur in die Richtung.

Hast du vor, eine Tageslichtlampe auf deinem Schreibtisch zuhause oder im Büro zu platzieren, solltest du beim Kauf ganz besonders auf einen stabilen Fußständer achten. Bei den meisten Geräten in unserem Tageslichtlampen Test kann der Neigungswinkel nämlich verstellt werden, sodass du die Tageslichtlampe individuell ausrichten kannst. Allgemein gilt: Je näher du an der Sonnenlichtlampe sitzt, desto besser und schneller die Wirkung.

Anwendungsgebiete für Tageslichtlampen im Überblick

• Tageslichtlampen im ganz normalen Alltag – sie schaffen Vitalität, Wohlbefinden und helfen, die Sehkraft der Augen zu erhalten

• als Lichttherapiegerät um depressive Verstimmungen zu mildern

• als Lichtquelle für das Wachstum von Pflanzen

• eine UVB Lampe, um die Produktion von Vitamin D anzuregen

• eine UV Lampe zur Behandlung bestimmter Hautkrankheiten wie zum Beispiel Schuppenflechte. Diese Geräte geben UVA und UVB Strahlen in einem genau definierten Verhältnis ab

• ein Lichttherapiegerät, das ein genau definiertes Verhältnis von Blau- und Rotlicht abgibt, zur Behandlung von Akne

• und nicht zuletzt einen Lichtwecker, um erholt und stressfrei in den Tag zu starten.

Entscheidender Faktor: Die Lichtstärke einer Tageslichtlampe

Die meisten Modelle der Lichttherapielampen haben eine Lichtstärke von ca. 10000 Lux. Lux beschreibt, wie viel Licht von der Lichtquelle auf einer bestimmten Fläche ankommt. Deshalb geben die meisten Hersteller auch eine Angabe zur Beleuchtungsfläche des jeweiligen Modells. Die Größe dieser Fläche variiert je nach Tageslichtlampen-Modell.

Kompakte aber starke Tageslichtleuchten haben natürlichen einen kleineren Beleuchtungsraum, als größere Versionen. Die volle Lichtintensität einer Tageslichtlampe wird meist nur erreicht, wenn du sehr dicht vor ihr sitzt. Je weiter du dich von der Sonnenlichtlampe entfernst, desto länger sollte die Anwendungszeit dauern.

Das künstliche Tageslicht der Lampe ist zwar sehr hell, reicht meistens aber nicht aus, um ein komplettes Zimmer bis in alle Ecken zu beleuchten. Tageslichtlampen sind daher auch nicht zur Beleuchtung von Räumen gedacht. Diese Lichttherapiegeräte spenden ein weißes Licht. Oft hat das Licht der Geräte aus dem Tageslichtlampen Test auch einen Blaustich. Von vielen Leuten wird das künstliche Tageslicht deshalb eher als kalt empfunden. Dadurch werden Farben intensiver und kontrastreicher.

Im Gegensatz zu dem weißen Licht der Tageslichtlampen, spenden normale Glühbirnen ein eher warmes, gelbliches Licht. Die Farbtemperatur (Lichtfarbe einer Lampe) wird in Kelvin angegeben. Obwohl es nicht danach aussieht, hat ein künstliches Tageslicht meistens eine Farbtemperatur von mindestens 5000 Kelvin. Das Licht einer warmen Lampe hat hingegen weniger als 3300 Kelvin.

Für eine erfolgreiche Lichttherapie ist die Lichtstärke entscheidend. Empfehlenswert ist daher eine eine Tageslichtlampe mit einer Lichtstärke von 10.000 Lux,

Die Einheit Lux bemisst, wie viel Licht von einer Quelle bei einer Fläche ankommt. Das bedeutet grob gesagt: Je mehr Lux, desto mehr Licht kommt bei dir an und desto geringer kann die Entfernung zur Lampe sein.

Tageslichtlampen im Vergleich: Unterschiede & Modellarten

Das künstliche Tageslicht einer Tageslichtlampe kann auf unterschiedliche Arten erzeugt werden. Das weiße Licht kann allein mit 6000 Kelvin und 3 Farben erzeugt werden. Es gibt aber auch genau so Vollspektrumlampen mit 7 Regenbogenfarben und Infrarot, die als gesundes Licht oder Naturlicht bezeichnet werden. Das Auge des Menschen sollte dabei aber eigentlich keinen Unterschied entdecken können.

Vollspektrumlampen haben auch einen geringeren UV–Anteil, der aber unschädlich sein sollte. Dieser Anteil ist kleiner, als die UV–Strahlen, die das natürliche Sonnenlicht abgibt. Manche Anbieter verkaufen auch Lampen, ohne jegliche UV-Strahlung. Zum Auftanken von Vitamin D reicht die UV–Strahlung einer Vollspektrumlampe allerdings eher nicht aus.

Zur Herstellung von Vitamin D muss der Körper UVB Strahlen aufnehmen. Diese werden von Tageslichtlampen in einem zu geringen Umfang ausgestrahlt, um einen signifikanten Effekt auf den Vitamin D Haushalt zu haben. Das hat aber auch einen gesundheitlichen Sinn: Würdest du dich jeden Tag von einer Tageslichtlampe bestrahlen lassen, die UVB-Strahlen aussendet, könntest du dir sehr schnell einen Sonnenbrand holen.

Unter den Lampen aus dem Tageslichtlampen Test, kommen die Vollspektrumlampen dem natürlichen Licht am Nächsten. Dafür gehören sie auch zu den teuersten Tageslichtlampen-Modellen, die künstliches Tageslicht erzeugen. Einige teure Produkte haben einen eingebauten Dimmer. Dieser kann praktisch sein, wenn du vorher noch nie eine Tageslichtlampe benutzt hast und deine Augen langsam an das Licht gewöhnen möchtest.

So lässt sich die Helligkeit auch individuell konfigurieren. In seltenen Fällen können Personen von dem ausgestrahlten Licht Kopfschmerzen oder brennende Augen bekommen. Dementsprechend kann ein Dimmer für die Tageslichtlampe vielleicht ganz praktisch sein.

Die Preisunterschiede zwischen den Modellen haben meist nur mit der Qualität der einzelnen Materialien zu tun. Die Bauart und sogar das Design der Tageslichtlampen sind oft sehr ähnlich. Die verwendeten Röhren können jedoch auch einen Einfluss auf die Funktion der Lampe haben. Schlechte Tageslichtlampen sind vor allem von flackerndem Licht gekennzeichnet. Das ist nicht nur ungesund für die Augen, sondern kann auch Migräne hervorrufen.

Vor dem Kauf einer Tageslichtlampe solltest du daher wissen, welche Röhren sich in der Tageslichtleuchte befinden und ob du das Leuchtmittel ohne großen Aufwand auswechseln kannst. Einige preiswerte Modelle sparen besonders bei letzterem ein, wodurch Probleme dabei entstehen können, die Verkleidung zu entfernen und wieder zusammenzubauen. Des Weiteren können die Ersatzröhren später auch etwas teuer sein.

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  • Die Wellnesslampe erzeugt eine Lichtstärke von 10.000 Lux (bei ca. 10 cm Abstand). Dadurch können Lichtmangelerscheinungen an dunklen Tagen ausgeglichen und das Wohlbefinden gesteigert werden

Soll ich überhaupt eine Tageslichtlampe kaufen?

Unsere Empfehlung: Ja. Die meisten Anwender sind von der Wirkung und Funktionsweise solcher Tageslichtlampen sehr positiv überrascht. Negative Bewertungen beziehen sich meistens nur auf die Kaufabwicklung oder, wie bereits erwähnt, das Öffnen der Verkleidung. Hier spielt es aber natürlich eine Rolle, welches Modell du dir zulegst.

Tageslichtlampe kaufen: Worauf beim Kauf zu achten ist

Sonnenlicht besteht aus elektromagnetischen Strahlen, wobei die Wirkung der Tageslichtlampen von deren Wellenlänge abhängig ist. Deshalb ist es egal, aus welcher Quelle die Strahlung stammt. Künstliches Sonnenlicht ist der natürlichen Sonnenstrahlung nahezu gleichzusetzen, wenn es auf der geeigneten Wellenlänge ausgestrahlt wird.

Das Angebot an Tageslichtlampen ist enorm und nicht jeder Gerätetyp ist für jede Anwendung geeignet. Eine gute Tageslichtlampe zeichnet sich dadurch aus, dass sie ein UV-freies und gleichzeitig flimmerfreies Vollspektrum an Licht sendet.

Für eine Lichttherapie musst du mit mindestens 2500 Lux Beleuchtungsstärke angestrahlt werden. Die Intensität der Beleuchtung nimmt mit der Entfernung ab. Für die angestrebte Beleuchtungsstärke musst du dich also unter Umständen recht nah an der Lampe aufhalten, wenn diese nicht so leistungsstark ist. Eine Sitzung dauert etwa 20 bis 45 Minuten. Je nachdem wie nah du dich an die Lampe setzen musst, kann das auf die Dauer der Sitzung recht unangenehm werden. Empfehlenswerte Leuchten leisten deswegen 10 000 bis 25 000 Lux, wodurch sich der Abstand zur Lampe vergrößert und du nebenher uneingeschränkt anderen Aufgaben nachgehen kannst.

Als Leuchtmittel verwenden herkömmliche Geräte Leuchtstoffröhren. Aktuellere Modelle arbeiten mit der LED Technik. Die Lebenserwartung der Leuchtmittel wird durchschnittlich auf 10 000 Arbeitsstunden berechnet, was bei einer täglichen 45-minütigen Sitzung bis an die 36 Jahre halten dürfte.

Einige Geräte sind dimmbar. Das ist angenehm, wenn du die Lampe längerfristig in Betrieb nehmen möchtest, etwa neben der Lichttherapie als Arbeits- oder Leselampe. Für eine Lichttherapie macht das Dimmen der Lichtstärke allerdings keinen Sinn, da sich bei niedriger Beleuchtungsstärke gleichzeitig die Sitzungsdauer verlängert.

Tageslichtlampen sind schon für weit unter 100€ zu haben. Hier klagen manche Anwender aber über flackerndes Licht und störende Nebengeräusche. Für hochwertigere Geräte kommen dementsprechend auch höhere Preisklassen auf. Dafür kannst du eine angenehme, erholsame Anwendung genießen. Denn gerade bei einem Gerät, das so lange haltbar ist, lohnt es sich, lieber einmal mehr zu investieren.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen rund um Tageslichtlampen

Ist es erwiesen, dass Tageslichtlampen nicht den Augen schaden?

Nein, im Gegenteil. Bei der Nutzung von Tageslichtlampen, die beispielsweise als Lichtdusche zur Therapie eingesetzt werden, solltest du unbedingt den Anweisungen der Anleitung folgen. Hierzu zählt unter anderem, dass ein bestimmter Abstand zu der Lampe eingehalten werden muss. Um eine Schädigung der Netzhaut zu verhindern, sollte eine Sitzung nicht zu lange dauern und der direkte Blick in die Lichtquelle sollte verhindert werden. Die Augen sollen nicht von einer Sonnenbrille oder anderen Dingen verdeckt sein.

Haben Tageslichtlampen Nebenwirkungen, die beim Einsatz auftreten können?

Nein, die Wirkungsbereiche einer Tageslichtlampe, die speziell zur Therapie von saisonaler Depression hergestellt wird, sind grundsätzlich nur positiv, vorausgesetzt du folgst den Anweisungen. Du solltest die Augen zudem an die Tageslichtlampe gewöhnen. Da dies auch viele Hersteller erkannt haben, bieten die meisten Geräte, die bereits angesprochene Dimm-Funktion.

Gibt es Unterschiede in der Lux-Stärke und welche Auswirkungen hat das?

In der Regel beträgt die Lux-Stärke einer Tageslichtlampe um die 10.000 Lux. Im Vergleich zu herkömmlichen Lichtquellen, die meist um 500 Lux liegen, erkennst du auch als Erstanwender bereits einen starken Unterschied. Als Folge wird das Licht einer Tageslichtlampe daher oft als kalt und hell empfunden. Bei der Wahl einer Tageslichtlampe solltest du aber immer auf die Beleuchtungsfläche achten, da sich diese von Modell zu Modell stark unterscheiden kann.

Wie häufig müssen die Leuchtmittel getauscht werden? Kann ich die Leuchtmittel einfach kaufen?

Die Röhren der Tageslichtlampen halten im Schnitt 8.000-10.000 Betriebsstunden. Bei durchschnittlicher Anwendung, halten sie also mehrere Jahre. Die Häufigkeit des Röhrenwechsels ist abhängig von deinem Gebrauch. Es kann aber vorkommen, dass Ersatzleuchten nicht einfach nachgekauft und eingesetzt werden können. Damit verliert das Gerät seine Funktion und du brauchst eine neue Lampe. Informiere dich deshalb im Vorfeld, bei welchen Geräten es möglich ist, die Leuchten auszutauschen.

Tageslichtlampen Vorteile – Hat die Nutzung neben der besseren Stimmung im Winter noch weitere positive Auswirkungen auf die Gesundheit?

Ja, neben der saisonalen Depression, wird angegeben, dass eine Tageslichtlampe auch die Leistungsfähigkeit unterstützt und positiv auf das allgemeine Wohlbefinden wirken kann (Beispiel: Serotonin-Produktion).

Welche Arten von Tageslichtlampen gibt es (Lichtdusche, Lichtwecker, Schreibtischtageslichtlampe usw.) und wo sind die Unterschiede? 

Als Lichtdusche werden meist Geräte bezeichnet, die vorwiegend zur Lichttherapie eingesetzte werden. Oft ähneln sie den Modellen, welche als kompakte Schreibtischtageslichtlampe angeboten werden. Unterschiede gibt es meist in der Größe und Aufstellart. Eine Tageslicht-Stehlampe kann beispielsweise überall da aufgestellt werden, wo du sie gerne benutzen möchtest. Da der Einfluss der Lampe besonders auf Augenhöhe optimal ist, sind die meisten Lampen relativ klein und kompakt. Dadurch finden sie auf Ablageflächen oder einem Tisch optimal Platz. Ein Lichtwecker hingegen imitiert meist den Sonnenaufgang in einem Schlafzimmer und hat ganz selten die Leistung einer Tageslichtlampe. Hierbei steht im Vordergrund, den Anwender schonend und natürlich zu wecken.

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