Wie lange hält man es ohne Schlaf aus?

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Ein Leben ohne Schlaf scheint zwar kaum vorstellbar, würde aber dennoch einige Vorteile bieten. So bliebe doch viel mehr Zeit für den Alltag, ob Arbeit, Sport oder Zeit mit den Liebsten. Aber schließlich müssen wir nach einigen Wachstunden im Schlaf für Erholung sorgen – aber was, wenn nicht?

Wie lange ein Mensch ohne Schlaf wachbleiben kann, diese Frage habe ich mir folglich auch gestellt und nach der Antwort recherchiert. Schließlich fallen doch nach einigen schlaflosen Stunden jedem Menschen die Augen einfach zu. Tatsächlich liegt der Weltrekord für die längste Zeit ohne Schlaf bei 264 Stunden.

Wie lange war ein Mensch am längsten ohne Schlaf wach?

Der Rekord für die längste Zeit ohne schlaf liegt bei 264 Stunden. Mit diesem Weltrekord verewigte sich Randy Gardner sogar im Guiness-Buch der Rekorde. Umgerechnet blieb Gardner im Jahre 1965 während eines wissenschaftlichen Events ganze 11 Tage lang wach – natürlich unter ärztlicher Beobachtung.

Wie schaffte es der damals 17 Jahre alte Schüler nur, so lange ohne Schlaf auszuhalten? Diese Frage stellten sich in den darauffolgenden Jahren auch viele Konkurrenten, die den schlaflosen Rekord nochmals überbieten wollten. Unzählige Rekordjäger haben es seitdem probiert, einer hat es tatsächlich geschafft:

Noch länger hielt es im Jahr 2007 der Amerikaner Tony Wright ohne Schlaf aus: Es gelang ihm, 266 Stunden am Stück wachzubleiben.

Doch kleine Zweifel bleiben, weshalb diese Zeitspanne nicht als "echter" Weltrekord gilt. Der Versuch fand nämlich ärztliche Betreuung statt und so kann es durchaus passiert sein, dass der Amerikaner unbemerkt für wenige Sekunden eingeschlafen ist. Schließlich bemerken übermüdete Personen kurzen Sekundenschlaf oder Minutenschlaf gar nicht.

Hinzukommt, dass Wright ohnehin keine Chance auf einen offiziellen Weltrekord gehabt hätte. Denn die Auszeichnung der längsten Zeit ohne Schlaf wurde längst gestoppt, da die gesundheitlichen Bedenken zu groß waren. Schließlich kann Schlafentzug unangenehme Folgen haben.

Was passiert ohne Schlaf mit dem Körper?

Wenn ein Mansch eine übermäßig lange Zeit ohne Schlaf verbringt, wirkt sich dies nämlich stark auf den Körper und den Geist auf. Insbesondere hat der künstlich hervorgerufene Schlafmangel zwei Folgen: eine erhöhte Schlafbereitschaft und eine reduzierte Leistungsfähigkeit.

Insbesondere im Alltag kann der Verzicht auf den täglichen Schlaf also gefährlich werden. Denn im stark übermüdeten Zustand werden selbst die alltäglichsten Situationen zur potenziellen Gefahrenquelle. Das gilt besonders dann, wenn unsere scharfe Aufmerksamkeit gefordert ist, etwa beim Autofahren oder beim Bedienen von Maschinen während der Arbeit.

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Ohne Schlaf fehlt die wichtige Regenerationszeit

Die Gründe dafür liegen auf der Hand, denn ohne Schlaf fehlt dem menschlichen Körper die dringend benötigte Zeit zu Regeneration. Gesunder Schlaf hat nämlich viele wichtige Funktionen, da in der Nacht zahlreiche Prozesse ablaufen.

Die Folgen einer langen Phase ohne Schlaf machten sich auch beim Rekordhalter Randy Gardner bemerkbar. Auch, wenn er der Mensch ist, der es am längsten ohne Schlaf ausgehalten hat, konnten Außenstehende im Verlauf des Experiments folgende Symptome erkennen:

  • Wahrnehmungsstörungen
  • Konzentrationsschwäche
  • Gedächtnislücken
  • Teilnahmslosigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Halluzinationen

Aber was passiert, wenn wir gar nicht mehr schlafen? Ist gar ein Leben ohne Schlaf möglich? Die einfache Antwort: nein. Die gute Nachricht: Schlaflosigkeit kann nicht zum Tod führen. Denn an einem bestimmten Punkt schlafen wir einfach ein, da der Schlafdruck schlicht zu groß wird.

Schlafdruck führt unvermeidbar zum Einschlafen

Die Erklärung: Nach einer längeren Zeit ohne Schlaf baut sich ein zunehmend stärker werdender Schlafdruck auf. Oder anders gesagt, das Verlangen zum Einschlafen wird immer größer und die Hemmschwelle zum Einsetzen der Schlafphasen gleichzeitig immer geringer.

Dies äußert sich durch Merkmale, die jeder nach einer durchgemachten Nacht schon einmal erlebt haben dürfte. Dazu zählen nämlich ständig zufallende Augenlider, während gleichzeitig das Denken förmlich immer langsamer wird. Je länger das Stadium ohne Schlaf anhält, desto schwieriger wird es, wachzubleiben. Und irgendwann holt sich der Körper zwangsläufig seinen benötigten Schlaf.

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Von |2018-10-30T14:59:39+00:0030. Oktober 2018|
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