Ammenschlaf

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Was ist Ammenschlaf? Die Erklärung

Mit dem Ammenschlaf wird ein Phänomen bezeichnet, bei dem spezielle Geräusche leichter zu einem Aufwachen aus dem Schlaf beitragen als andere. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um besondere Geräusche, die der betroffenen Person besonders am Herzen liegen. Der Ammenschlaf kann allerdings genauso von jedem alltäglichen Faktor ausgelöst werden, etwa dem Lärm der anliegenden Umgebung oder einem Öffnen der Haustür. Frauen gelten als anfälliger für den Ammenschlaf, da der weibliche Schlaf allgemein weniger tief ist.

Ammenschlaf in der Schwangerschaft

Ammenschlaf tritt besonders häufig bei Frauen in oder kurz nach der Schwangerschaft auf. So tritt bei der einen Säugling betreuenden Person eine Veränderung des Schlafverhaltens auf, welches meist von nur temporärer Dauer ist. Charakteristisch für den Ammenschlaf in der Schwangerschaft ist es, dass dem Säugling ähnelnde Geräusche einen starken Weckreiz ausüben.

Auslöser können dabei bereits kleinste Unruhen und Lautäußerungen von einer geringen Intensität sein. Speziell betroffen sind Geräusche mit einer Schallfrequenz von bis zu 3000 Hz. Auch Geruchsreize, die beispielsweise an das Erbrechen eines Säuglings erinnern, können zu einem unmittelbaren Aufwachen der in der Nähe schlafenden Bezugsperson führen.

Interessant: Häufig ist bei Betroffenen zu beobachten, dass wesentlich lautere Geräusche wie Baulärm oder Straßenlärm nicht zum Aufwachen führen, babyspezifische Reize jedoch sofort. Ammenschlaf gilt daher als eine intuitive Verhaltensweise von Eltern.

Tipps gegen den Ammenschlaf

Versuche, Abends nicht zu spät oder weniger zu essen. Insbesondere deftige Mahlzeiten spät am Abend führen dazu, dass der eigene Körper nachts mit der Verdauung zu tun hat und sich nicht auf den Schlaf einstellen kann.

Einige Teesorten können dazu beitragen, den Kreislauf herunterzufahren und den Körper zu entspannen. Als Einschlafhilfen eignen sich so beispielsweise Melisse oder Lavendel.

Meide vor dem Schlafengehen die digitalen Medien und Geräte. Das grelle Licht von Smartphones und Co. regt die Produktion des körpereigenen Hormons Melatonin an, was das Einschlafen erschwert.

Trinke deinen letzten Kaffee um 15 oder 16 Uhr – spätestens acht Stunden vor dem Schlafengehen.

Der Ammenschlaf ist meist eine vorübergehende Phase. Es geht irgendwann vorbei – durchhalten!

Siehe auch:

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Von |2018-09-29T21:48:34+00:0029. September 2018|
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