Burning Feet Syndrom

/Burning Feet Syndrom

Beim Burning Feet Syndrom handelt es sich um ein unangenehmes Brennen oder Kribbeln in den Füßen. Es kann nur die Fußsohle oder auch den gesamten Fuß betreffen. Während das Syndrom tagsüber leichter zu unterdrücken ist, ist es in der Nacht am stärksten ausgeprägt und kann zu Schlafstörungen führen.

Brennende Füße – Was ist das Burning Feet Syndrom?

Brennende Füße werden in der Medizin mit dem Fachbegriff Burning-Feet bezeichnet. Wie der Ausdruck verlauten lässt, kommt es dabei zu schmerzenden Füßen, meist durch ein starkes kribbeln oder jucken. Das Gefühl ähnelt „eingeschlafenen“ Händen oder Füßen, die grade wieder „aufwachen“.

Das Burning Feet Syndrom wird durch einen Vitamingmangeln hervorgerufen. Die Symptome treten dabei besonders nachts in Form brennender Füße auf. Akute Abhilfe schafft das nur das Abkühlen der betroffenen Stelle. Im späteren Verlauf können sich Schuppen auf der trockenen Haut bilden. Das Burning Feet Syndrom geht mit einem Taubheitsgefühl einher. Außerdem können eine erhöhte Schweißbildung sowie Muskelkrämpfe oder Verspannungen auftreten.

Ursachen des Burning Feet Syndroms

Zu den simpelsten Ursachen des Burning Feet Syndroms zählt das kurzzeitige Abdrücken von Gefäßen oder Nerven. Dies kann etwa an der Hand, am Unterschenkel oder im Fußbereich auftreten. Dieses Phänomen wird dann als „eingeschlafenes“ Organ bezeichnet. Gründe dafür können zu enge Kleidung oder falsche Sitzpositionen sein. Das Kribbeln, welches bei der erneuten Durchblutung auftritt, bedarf meist keiner ärztlichen Behandlung, da es nur einmalig auftritt.

Das „echte“ Burning Feet Syndrom liegt dann vor, wenn die Symptome vor allem in der Nacht auftreten. Allerdings konnte die Enstehung des Burning-Feet-Syndroms bislang nicht restlos geklärt werden, was eine eindeutige Diagnose des Problems erschwert. Untersuchungen ergaben aber, dass in den Betroffenen Geweben eine Unterversorgung von Sauerstoff auftritt, welches auf eine gestörte Durchblutung zurückzuführen ist. Möglicher Auslöser dessen sind unterschiedliche Stoffwechselstörungen sowie eine Mangelernährung.

Burning Feet Syndrom: Behandlung & Therapie

Um das Burning Feet Syndrom zu diagnostizieren, kann der behandelnde Arzt auf eine Vielzahl an Verfahren und Gerätschaften zurückgreifen. Meist reicht aber bereits die genaue Umschreibung der Symptome aus. Das nächtliche Brennen der Füße, welches sich durch Kälte mindern lässt, ist leicht auf das Burning Feet Syndrom zurückzuführen.

Da die Entstehung des Syndroms nicht vollends geklärt ist, gibt es zwei verschiedene Wege zur Behandlung: die allgemeine Therapie sowie die spezielle Therapie.

  • Als Sofortmaßnahme hilft die Kühlung der Füße.
  • Vitaminmängel lassen sich durch Präparate ausgleichen.
  • Akute Schmerzen können durch Antikonvulsiva (krampflösend) gemildert werden.
  • Außerdem bewirken Akupressur und Akupunktur eine  Linderung der Probleme.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Sofern das Schmerzempfindung mehr als einmal auftritt, sollte sicherheitshalber ein Arzt aufgesucht werden. Wenn die Füße nachts kribbeln oder brennen, können Betroffende während der Wartezeit auf den Termin beim Facharzt Kapseln oder Nahrungsmittel mit Vitamin B12 einnehmen. Dieses ist etwa in tierischen Produkten vorhanden. Außerdem sollte auf eine Mineralstoffzufuhr mit Magnesium geachtet werden, welches etwa in Nüssen oder dunkler Schokolade enthalten ist.

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Von |2018-09-29T22:55:30+00:0029. September 2018|
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