Corticotropin Releasing Hormone

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Das Corticotropin Releasing Hormone ist ein Polypeptid, welches im Hypothalamus gebildet wird. Das Hormon ist für ein natürliches Schalfverhalten wichtig, da es zum morgendlichen Aufwachen beiträgt. Bei einigen Erkrankungen wie Entzündungen sind im Körper erhöhte Werte von CRH festzustellen.

Abkürzung: CRH
Synonyme: CRF, Corticoliberin

Was ist das Corticotropin Releasing Hormone? Die Definition

Das Corticotropin Releasing Hormone (kurz CRH) ist ein aus 41 Aminosäuren bestehendes Polypeptid. Dieses wird bevorzugt im Hypothalamus gebildet. Von dort gelangt es über Portalgefäße in den Hypophysenvorderlappen und regt die Ausschüttung von ACTH im Körperkreislauf an.

Physiologie hinter dem Corticotropin Releasing Hormone

Die Ausschüttung des Corticotropin Releasing Hormone unterliegt einem zirkadianen Rhythmus. Das bedeutet: Morgens ist die Ausschüttung stärker als am Abend. Außerdem haben verschiedene Impulse wie Angst oder Stress eine positive Wirkung auf die Ausschüttung des Hormons.

Wirkung der Corticotropin Releasing Hormone

  • Steigert in der Leber die Bereitstellung von Glukose und Lipiden
  • Beeinflusst den Blutdruck, die Herzfrequenz und das Herzzeitvolumen positiv.
  • Das Hormon ist auch am Schlaf-Prozess beteiligt.
  • Am Morgen begünstigt es nämlich das Aufwachen.
  • Durch das Hormon wird der Körper bereits vor dem Wecker langsam wach.
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Von |2018-09-30T11:48:53+00:0029. September 2018|
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