Delta-Wellen

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Delta-Wellen entstehen im Gehirn während des Schlafes und können über ein EEG gemessen werden. Über die Veränderung der Gehirnwellen werden so die einzelnen Schlafphasen sichtbar und deren Läge nachvollziehbar. Delta-Wellen treten meist während des Tiefschlafs und vor der REM-Phase auf. Eine Störung der Delta-Wellen kann ein Anzeichen für Erkrankungen wie Epilepsie sein.

Was sind Delta-Wellen? Die Definition

Delta-Wellen sind die langsamsten Gehirnwellen, die die Gehirntätigkeit begleiten. Die Delta-Wellen weisen eine niedrige Frequenz von 1 bis 4 Hz auf. Zu den vier Wellenformen des Gehirns zählen neben den Delta-Wellen noch Alpha-Wellen, Beta-Wellen sowie Theta-Wellen. Je nach Situation und Gemütszustand überwiegt eine dieser Gehirnwellen.

Auftreten von Delta-Wellen im Schlaf

Delta-Wellen treten typischerweise in der traumlosen Tiefschlafphase in einem Stadium der tiefen Entspannung und Bewusstlosigkeit auf.

Bei Neugeborenen ist im Säuglingsalter ein überwiegender Anteil an Delta-Wellen zu beobachten. An Schlafstörungen leidende Menschen haben hingegen häufig nur schwache Delta-Wellen.

Funktion der Delta-Wellen

Delta-Wellen sorgen dafür, dass am Tag Erlerntes und Erlebtes besser im Langzeitgedächtnis gespeichert wird und somit eine Art Lernprozess im Schlaf stattfindet.

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Von |2018-09-30T12:32:31+00:0029. September 2018|
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