Einschlafstörung

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Die Einschlafstörung zählt zu den häufigsten Formen der Schlafstörungen. Häufig gehen Einschlafstörungen auf Stress und Sorgen oder andere psychische Probleme als Auslöser zurück. Die Folge sind Müdigkeit sowie Antriebslosigkeit und Leistungsschwäche.

Wann liegen Einschlafstörungen vor? Die Definition

Allgemeinhin liegt eine Einschlafstörung vor, wenn der Betroffene über einen längeren Zeitraum hinweg mehr als 30 Minuten zum Einschlafen benötigt. Am Fogletag treten dann die Symptome vom Schlafmangel auf: Müdigkeit, Gereiztheit, Leistungsschwäche.

Häufig gehen derartige Einschlafstörungen auf Stress, Anspannungen oder psychische Probleme als Auslöser zurück. Aber auch andere Erkrankungen sowie bestimmte Medikamente oder temporäre Umstände wie Umgebungslärm können das Einschlafen erheblich erschweren.

Symptome von Einschlafstörungen

  • Ob eine Einschlafstörung vorliegt, können Betroffene bei sich selbst diagnostizieren:
  • Gehst du müde ins Bett, benötigst aber dennoch lange Zeit zum Einschlafen?
  • Fehlt dir am nächsten Tag daraufhin Kraft und Antrieb?
  • Kannst du nach einer schlechten Nacht nicht deine Leistung im Alltag erbringen?
  • Macht dir schlechter Schlaf Sorgen, sodass du am Tage über das Einschlafen nachdenkst?

Obige Verhaltensmuster können auf eine Einschlafstörung hinweisen. Darüber hinaus treten bei einer Einschlafstörung Symptome auf:

  • Langes Wachliegen vor dem Einschlafen
  • Ungenügende Erholung durch den Schlaf
  • Angst, erneut nicht einschlafen zu können
  • Lange Aufwachphase nach dem Aufstehen
  • Eine Kraft- und Antriebslosigkeit im Alltag
  • Gereizte Stimmung, Anspannung, launisch
  • Konzentrationsschwäche

Ursachen von Einschlafstörungen

  • Koffeinhaltige Getränke spätnachmittags können das Einschlafen erschweren.
  • Deftige Speisen können abends schwer im Magen liegen und die Verdauung das Einschlafen verhindern.
  • Unregelmäßige Zeiten beim Zubettgehen bringen den natürlichen Schlafrhythmus durcheinander.
  • Zu viel Mittagsschlaf kann dafür sorgen, dass am Abend die nötige Müdigkeit ausbleibt.
  • Mangelnde Bewegung führt zu einem unausgelasteten Körper.
  • Stress im Alltag lässt den Geist und die Gedanken abends nicht zur Ruhe kommen

Einschlafstörungen behandeln

Um eine Einschlafstörung zu behandeln, ist die Abreit an der eigenen Psyche der erste Schritt. Wichtig ist es für Betroffene nämlich, locker und entspannt zu bleiben. Wenn Schlafgestörte verkrampft versuchen, am Abend schnell einzuschlafen, setzt ansonsten schnell ein Teufelskreis ein, bei dem die Angst vor schlechtem Schlaf das Einschlafen verhindert.

Die Grundregeln einer guten Schlafhygiene sind ebenfalls zu berücksichtigen. Dazu zählt etwa, die Sorgen und Gedanken des Alltags nicht mit ins Schlafzimmer zu nehmen. Abhilfe dagegen schafft etwa das Führen eines Tagebuches, in dem Gedankenströme niedergeschrieben werden.

Stress und Anspannung spielen schließlich ebenfalls eine wichtige Rolle als häufige Auslöser von Einschlafstörungen. Wer beides im Alltag nicht vermeiden kann, sollte sich intensiver mit Entspannungstechniken auseinandersetzen.

Siehe auch:

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Von |2018-09-30T16:07:33+00:0029. September 2018|
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