Mondsucht

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Mondsucht, besser bekannt als Schlafwandeln, bezeichnet eine Störung des Aufwachmechanismus.

Mondsucht Definition – Was ist das?

Die Mondsucht tritt vor allem in den Tiefschlafphasen und vornehmlich im ersten Drittel der Nacht auf. Die Mondsucht macht sich durch das Aufstehen aus dem Bett im schlafenden Zustand bemerkbar.

Leichtere Symptome sind dann das Umschauen oder leichtere Bewegungen wie das Verschieben des Bettzeugs. In schwereren Fällen verlassen Schlafende sogar das Haus. Die Mimik der von Mondsucht betroffenen Person ist dabei ausdruckslos und die Augen sind durchgehend weit geöffnet. Glücklicherweise finden Betroffene in den meisten Fällen wieder selbst in ihr Bett zurück.

Am nächsten Tag sind die über die Geschehnisse der Nacht meist keine Erinnerungen mehr vorhanden.

Besonders sind Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren von der Mondsucht und Männer gelten zusätzlich als häufiger betroffen. Meist verschwindet die Mondsucht bei Kindern mit dem Einsetzen der Pubertät und die Beschwerden lassen nach.

Ursachen der Mondsucht

In der Vergangenheit wurde der Vollmond als Ursache der Störung vermutet. Daher stammt auch die Bezeichnung als Mondsucht. Allerdings ließ sich die Verbindung zum Mond wissenschaftlich nicht bestätigen.

Hingegen wurde aber bewiesen, dass sich von Mondsucht betroffene tatsächlich bevorzugt in Richtung von Lichtquellen bewegen. Außerdem tritt das Schlafwandeln in Familien gehäuft auf. Wenn etwa beide Elternteile betroffen sind, zeigen die Kinder mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ebenfalls die Symptome der Mondsucht.

Während bei Kindern die Mondsucht in gewissem Maße normal ist, bedarf es bei Erwachsenen der Behandlung durch einen Facharzt.

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Von |2018-10-01T17:29:51+00:0029. September 2018|
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