Müdigkeit

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Müdigkeit ist eine körperliche Reaktion, die auf Erschöpfung beruht. Durch die Symptome deutet der Körper an, dass es bald Zeit für eine längere Regenerationsphase ist. Denn Müdigkeit hat zum einen eine Ursache: zu wenig oder nicht erholsamen Schlaf.

Müdigkeit Definition – Was genau ist das?

Müdigkeit ist meist ein Zeichen des eigenen Körpers dafür, dass ihm etwas fehlt. Das kann beispielsweise erholsamer Schlaf oder aber Sauerstoff, Flüssigkeit oder Bewegung sein. Meist hält der Zustand der Müdigkeit nicht lange an und lässt sich durch eine ausreichende Nachtruhe beheben. Es gibt aber auch Krankheiten, die Müdigkeit hervorrufen, siehe auch: chronisches Erschöpfungssyndrom.

Besonders häufig tritt Müdigkeit auf, wenn Menschen lange und intensiv ohne Pause durcharbeiten. Aber auch ohne Aktivität kann Müdigkeit als ganz normale Begleiterscheinung einer langen Wachzeit auftreten. Darüber hinaus gibt es viele weitere Faktoren, die Müdigkeit begünstigen, darunter etwa:

  • Stressbelastung
  • Mangelnde Bewegung
  • Zu intensive körperliche Belastung
  • Ein beginnender Infekt

Müdigkeit hat viele Formen und Ursachen

Nach einem anstrengenden Tag ist Müdigkeit eine ganz normale Reaktion des Körpers, die viele Menschen sogar als angenehm empfinden. Auf die Signale des Körpers sollte nun aber gehört werden und eine entsprechende Erholungsphase eingeläutet werden. Wenn am Abend Störfaktoren wie Alkohol oder zu schweres Essen vermieden werden, steht einer Erholung von der Müdigkeit über die Nacht Nichts im Wege.

Wenn du aber hingegen auch am nächsten Morgen noch ermüdet aufwachst, dann war die Nachtruhe wahrscheinlich nicht erholsam genug. Verschiedene Formen von Schlafstörungen wie Schlafapnoe können dann die Ursache sein. Doch auch diverse Umwelteinflüsse wie Lärm oder Licht können die Nachtruhe stören.

Müdigkeit tritt aber auch bei Vielfliegern auf: Wer viel reist oder geschäftlich mehrere Zeitzonen durchqueren muss, wird wahrscheinlich mit Jetlag zu tun haben. Das Müdigkeit und Erschöpfung hervorrufende Phänomen werden auch Schichtarbeiter kennen, bei denen die innere Uhr nicht mehr mit den Tageszeiten übereinstimmt.

Mögliche Auslöser und Ursachen von Müdigkeit

  • Belastende Lebensumstände
  • Stressbelastung
  • Überarbeitung
  • Schlafmangel
  • Schlafstörungen
  • Narkolepsie oder Schlafpnoe
  • Unausgewogene Ernährung
  • Übertriebene Diäten
  • Flüssigkeitsmangel
  • Magnesiummangel
  • Witterungseinflüsse
  • Kummer und Sorgen
  • Wechseljahre
  • Schlecht gelüftete Räume

Psychische Erkrankungen als Auslöser von Müdigkeit

  • Burnout-Syndrom
  • Depressionen
  • Angststörungen
  • Essstörungen
  • Alkoholmissbrauch,
  • Drogenkonsum
  • Medikamentensucht

Therapie und Behandlung – Was gegen Müdigkeit hilft

Belastungen aus dem Alltag sowie ungünstige Lebensumstände zählen zu den häufigsten Ursachen von Müdigkeit. Wer diese als Ursache seiner Müdigkeit ausgemacht hat, sollte an diesem Punkt konsequent ansetzen und die eigenen Lebensumstände entsprechend ändern.

Allerdings erweist es sich häufig als schwierig, einmal eingefahrene Verhaltensmuster und hartnäckige Gewohnheiten wieder zu ändern. Aber für ein entspanntes Leben, ohne immer müde zu sein, ist es das allemal wert. Die Veränderungen, um Müdigkeit zu bekämpfen, umfassen dabei unter anderem:

  • Mehr körperliche Bewegung
  • Ein gesundes, normales Körpergewicht
  • Den eigenen Schlaf verbessern
  • Regelmäßig Stress abbauen
  • Entspannungstechniken lernen

Tipps und Methoden gegen ständige Müdigkeit

  • Falschen Ehrgeiz vermeiden: Im Berufsleben gibt jeder gerne sein Bestes, doch „nein“ sagen will auch im Job gelernt sein. Wenn du nicht jeden Tag eine Überstunde dranhängst, musst du kein schlechtes Gewissen haben. Im Gegenteil: Dein Körper wird es dir danken und du wirst nicht ständig müde sein. Auch sonst solltest du im Berufsalltag öfter mal eine Pause einlegen, zum Beispiel durch einen kurzen Minutenschlaf.
  • Einfach abschalten können: Wenn du dir niemals eine Pause gönnst, wird sich gegen die Müdigkeit kein Erholungseffekt einstellen. Arbeitest du beispielsweise auch noch am Wochenende oder in den Abendstunden, kann sich dein Körper nicht richtig entspannen. Die Folge ist dann natürlich ständige Müdigkeit. Auch über das Smartphone oder per E-Mail musst du nicht rund um die Uhr für Jeden erreichbar sein – wie wäre es stattdessen mit einem entspannten Wellness-Abend?
  • Bewegung in den Alltag integrieren: Sich regelmäßig auszuruhen und zu entspannen, heißt allerdings nicht, die Tage nur auf dem Sofa liegend zu verbringen. Stattdessen solltest du viel Bewegung in deinen Alltag integrieren. Denn durch Bewegung fühlen wir uns fitter – wer regelmäßig Sport treibt, ist beispielsweise seltener von Müdigkeit geplagt.
  • Regelmäßige Schlafenszeiten einhalten: Am Wochenende endlich extra lange Ausschlafen – das klingt zwar gut, sollte für einen dauerhaft erholsamen Schlaf aber vermieden werden. Durch das Einhalten regelmäßiger Schlafenszeiten bleibt der natürliche Schlafrhythmus im Takt. Dadurch fühlt sich der Schlaf erholsamer an und ständige Müdigkeit kommt gar nicht erst auf.

Ständig müde? Wann ein Arzt aufgesucht werden sollte

Obwohl du selbst Müdigkeit behandeln kannst, solltest du in ernsthaften Fällen einen Arzt aufsuchen. Das gilt grade dann, wenn der Schlaf über einen längeren Schlaf nicht ausreichend erholend wirkt oder sich Phasen der Müdigkeit nicht mit wachen und aktiven Phasen abwechseln.

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Von |2018-10-30T16:54:26+00:0029. September 2018|
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