REM-Schlaf

/REM-Schlaf

Der REM-Schlaf ist nach den schnellen Augenbewegungen benannt, die charakteristisch für diese Schlafphase sind. Da in diesem Stadium besonders häufig Träume auftreten, wird es als auch als Traumphase bezeichnet.

REM-Schlaf Definition – Was ist das?

Der REM-Schlaf wurde 1953 zufällig von amerikanischen Wissenschaftlern entdeckt und nach den schnellen Augenbewegungen benannt. Das sogenannte „Rapid Eye Momevent“ ist nämlich in dieser Phase bei Schlafenden zu beobachten. Bei ihren Untersuchungen stellten die Forscher außerdem fest, dass aus dem REM-Schlaf geweckte Personen häufiger von Träumen berichten. Deswegen wird der REM-Schlaf als auch nächtliche Traumphase bezeichnet.

Während einer Schlafdauer von acht Stunden kommt es zu drei bis etwa sechs REM-Phasen, die im Wechsel mit dem NREM-Schlaf stattfinden. Ein Zyklus aus den beiden Phasen dauert 1 bis 1,5 Stunden. Rund 20 Prozent unserer täglichen Schlafenszeit verbringen wir also im REM-Schlaf.

Was passiert im REM-Schlaf?

Der REM-Schlaf wird durch eine kurze Phase eingeläutet, während der der Körper unkontrolliert grobe Muskelbewegungen ausübt. Danach kommt es in der Traumphase dann zum vollständigen Erliegen und die Muskeln sind komplett entspannt. Wacht ein Schlafender vorzeigt aus der REM-Phase auf, macht sich ein unangenehmes, nicht erholtes Gefühl bemerkbar.

Im REM-Schlaf passieren mit dem Körper viele wundersame Dinge. Das namensgebende Merkmal weisen unsere Augen auf, welche sich unter geschlossenen Lidern schnell und ruckartig bewegen. Außerdem sind die Muskeln des Körpers vollends entspannt, der Blutdruck steigt an und Atmung sowie Herzfrequenz werden unregelmäßiger. Das Gehirn ist während der Traumphase stärker durchblutet. Der REM-Schlaf dient vornehmlich der Erholung der Psyche und des Nervensystems.

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Von |2018-10-02T22:03:02+00:0029. September 2018|
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