Schlafforschung

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Die Schlafforschung wurde von der Medizin in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend als interessantes Wissenschaftsfeld wahrgenommen. Dies führte zu einem fortschrittlicheren Verständnis über bestimmte Schlafkrankheiten und deren Symptome. Viele Betroffene können so zumindest sicher sein, dass sich Medizin und Forschung ihrer Probleme annehmen.

Was umfasst die Schlafforschung?

Von der Schlafforschung werden sämtliche Phänomene erforscht, die in während der nächtlichen Ruhephase auftreten. Dies umfasst sowohl körperliche Prozesse als auch geistige Bewusstseinsvorgänge sowie die Wechselwirkung der Schlaf- und Wachphasen. Außerdem wird die Wirkung verschiedener Umweltfaktoren auf den Schlaf studiert, was insgesamt zu einem besseren Verständnis über Schlafstörungen und deren Symptomen sowie Behandlungen führt.

Somnologie steht für die Lehre vom Schlaf, welche sowohl die Schlafforschung als auch die Schlafmedizin umfasst. Schlafforscher werden entsprechend als Somnologen bezeichnet.

Schlafforschung – ein junges Teilgebiet der Medizin

Die Ursprünge der Schlafforschung liegen gar nicht so weit zurück, wie mancher nun denken möge. Der Schlaf ist zwar seit jeher ein den Menschen faszinierendes Phänomen, doch wirklich wissenschaftliche Beachtung fand der Schlaf erst, nachdem in den 1950er-Jahren von amerikanischen Forschern zufälligerweise der REM-Schlaf entdeckt wurde.

Heute unterscheidet die Weltgesundheitsorganisation zwischen 88 verschiedenen Krankheiten, die mit dem Schlaf zu tun haben. Schlafstörungen sind das Hauptfeld der Schlafforschung.

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Von |2018-10-03T20:34:21+00:0029. September 2018|
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