Schlaflosigkeit

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Schlaflosigkeit sorgt häufig für ein stundenlanges Wachliegen im Bett und ist sowohl ein Symptom als auch eine Ursache von Schlafstörungen. Dauerhafte Schlaflosigkeit kann auf Erkrankungen hinweisen und gesundheitliche Probleme hervorrufen.

Schlaflosigkeit Definition – Was ist das?

Schlaflosigkeit bezeichnet Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen. Betroffene wachen entweder zu früh auf (frühes Erwachen) oder leiden unter einer schlechten Schlafqualität, bei der ein erholsames Durchschlafen unmöglich scheint. Insgesamt wird die tägliche Nachtruhe durch den Schlafmangel als unzureichend und nicht erholsam empfunden.

Derartige Formen der Schlaflosigkeit sind sowohl bei jungen als auch bei älteren Menschen häufig zu beobachten. Zehn Prozent der Erwachsenen leidet etwa an chronischer Schlaflosigkeit.

Schlaflosigkeit Ursachen

Es gibt viele Gründe und Ursachen von Schlaflosigkeit, die von den individuellen Lebensumständen abhängen. Wer beispielsweise am späten Abend ein deftiges Mahl zu sich nimmt, ist darauf hin schnell von einer schlaflosen Nacht geplagt. Ebenso kann Alkohol einen erholsamen Schlaf verhindern.

Neben solchen Genussmitteln ist ein Stress eine besonders häufig auftretende Ursache der Schlaflosigkeit. Schließlich liegen viele Menschen insbesondere aufgrund von umherkreisenden Gedanken hellwach im Bett, da der Geist einfach nicht zur Ruhe kommen will. Einschlafhilfen oder Einschlafrituale können dagegen helfen und das Einschlafen wesentlich erleichtern.

Auslöser und Ursachen von Schlaflosigkeit im Überblick

  • Schlechte Schlafgewohnheiten
  • Ein unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Psychische Erkrankungen (Stimmungs- oder Angststörungen)
  • Starke Belastung durch Stress
  • Spätes Einschlafen oder Mittagsschlaf
  • Krankheiten wie Schlafapnoe oder Narkolepsie
  • Störungen im zirkadianen Rhythmus
  • Störungen aufgrund von Jetlag oder Schichtarbeit

Schlaflosigkeit behandeln – Therapiemöglichkeiten

  • Aufklärung: Das Wissen über Schlaflosigkeit und deren Urachen sowie Behandlungsmöglichkeiten reduziert die Angst vor der Insomnie. Somit können Betroffene der Thematik beruhigter entgegentreten und durch das Wissen, dass sich Schlafstörungen behandeln lassen, krampfhaftes Einschlafverhalten mildern.
  • Schlafhygiene: Durch die Regeln der Schlafhyhgie werden die äußeren Umweltfaktoren so verändert und angepasst, dass diese einen besseren Schlaf fördern sollen.
  • Schlafrestriktion: Durch Schlafentzug und die Begrenzung der Bettliegezeit soll der Schlafdruck erhöht werden, sodass Betroffene am Abend vor Erschöpfung leichter einschlafen.
  • Progressive Muskelrelaxation: Das systematische Anpassen und Entspannen gezielter Musekpartien sorgt für Entspannung und ein angenehmes Gefühl von Leichtigkeit. Die Technik kann zum Einschlafen im Bett verwendet werden.
  • Yoga, Meditation: Bestimmte Übungen sorgen für zusätzliche Entspannung und den Abbau von Stress, einer der Hauptursachen von Schlaflosigkeit.
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Von |2018-10-03T22:19:04+00:0029. September 2018|
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