Schlafmangel

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Schlafmangel zeichnet sich durch ständige Müdigkeit aus, insbesondere dann, wenn diese Symptome bereits kurz nach dem Aufstehen auftreten. Ebenso macht sich Schlafmangel im gesamten Tagesverlauf bemerkbar und weist die typischen Merkmale einer Schlafstörung auf.

Warum Schlafmangel gefährlich ist

Durchschnittlich schlafen wir etwa acht Stunden pro Nacht. Abhängig vom eigenen Schlafbedarf, kommen manche Menschen aber auch mit nur fünf Stunden Schlaf aus, während andere Schläfer wiederum eine tägliche Nachtruhe von bis zu zehn Stunden benötigen. Diese Gruppierungen werden in Kurzschläfer und Langschläfer unterteilt.

Ungeachtet der genauen Schlafdauer, ist ein positives Gefühl der Erholung viel wichtiger. Solange der Schlaf als erholsam empfunden wird, liegt nämlich keine Schlafstörung vor. Anders ist dies hingegen beim Auftreten von Schlafmangel. Die Folgen dessen können von einfacher Müdigkeit über Leistungsschwäche bis hin zu schlimmeren Symptomen reichen.

Schlafmangel kann im Extremfall zu kompletter Schlaflosigkeit führen.

Folgen und Symptome von Schlafmangel

  • Schwierigkeiten bei der Konzentration
  • Konzentrationsschwäche
  • Gedächtnisschwund
  • Negative Stimmung
  • Starke Gereiztheit
  • Müdigkeit
  • Erschöpfung

Auslöser und Ursachen von Schlafmangel

Schlafmangel behandeln – Therapiemöglichkeiten

  • Aufklärung: Wenn sich Betroffene näher mit dem Thema auseinandersetzen wird klar, dass sich Schlafmangel behandeln lässt. Dies reduziert die Angst und sorgt so für eine Leichtigkeit im Bett, die tatsächlich leichteres Einschlafen ermöglicht.
  • Schlafhygiene: Betroffene sollten unbedingt die Grundregeln der Schlafhygiene beachten. Dabei werden nämlich äußere Umweltfaktoren optimiert und so wichtige Voraussetzungen für erholsamen Schlaf geschaffen.
  • Schlafrestriktion: Durch extra herbeigeführten Schlafentzug, also die Begrenzung der Liegezeit, soll der Schlafdruck zusätzlich erhöht werden. Dadurch sollen Patienten am  Abend leichter einschlafen können.
  • Progressive Muskelrelaxation: Diese Methode bezeichnet das gezielte Anpassen und Lockern von Muskelgruppen, wodurch sich ein Gefühl der Leichtigkeit breit macht. Im Bett angewandt kann dies das Einschlafen erleichtern.
  • Meditation: Übungen sorgen für zusätzliche Entspannung und den Abbau von Stress, einer der Hauptursachen von Schlafmangel.

Siehe auch:

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Von |2018-10-03T22:19:53+00:0029. September 2018|
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