Schlaftrunkenheit

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Schlaftrunkenheit bezeichnet ein Phänomen, welches kurz nach dem Aufwachen eintritt und Betroffene in einen „betrunkenen“ Zustand versetzt: Das Gehirn hat dabei am Morgen sprichwörtliche Startprobleme und ist erst nach einer gewissen Zeit wieder voll leistungsfähig. Schlaftrunkene Menschen überstehen die Müdigkeit meist erst nach einer längeren Zeitspanne.

Schlaftrunkenheit: Verwirrung in der Nacht

Grade bei Kindern kommt Schlaftrunkenheit häufiger vor, bei Erwachsenen handelt es sich hingegen um ein selteneres Phänomen. Entsprechend gilt der schlaftrunkene Zustand als harmlos. Betroffene Schläfer erwachen bei der Schlaftrunkenheit aus dem Tiefschlaf und werden dabei nicht vollständig wach.

Die Folge der Schlaftrunkenheit ist eine starke geistige Verwirrung. Häufig wissen Betroffene nicht, wo sie sich grade befinden. Außerdem sprechen schlaftrunkene Personen schleppend langsam und gehen unsinnigen Aktivitäten nach. Insgesamt wirken die Handlungen unkontrolliert und die Person daher wie betrunken. Nach dem vorzeitigem Erwachen aus dem Tiefschlaf gilt die Schlafentrunkenheit als normal.

Schlaftrunkenheit Symptome

  • Schreien oder ausfahrende Bewegungen
  • Starke Müdigkeit
  • Schwere Erweckbarkeit
  • Orientierungslosigkeit
  • Gedächtnisstörung
  • Einschränkung der Leistungsfähigkeit
  • unkontrollierte Verhaltensmuster
  • unverständliches Sprechen

Schlaftrunkenheit behandeln – Therapie

Forscher haben noch nicht klären können, auf welche Ursachen die Schlaftrunkenheit zurückzuführen ist. Es bestehe eine Verbindung zum Schlafwandeln.

Aufgrund der harmlosen Symptome ist eine Therapie nicht notwendig beziehungsweise nicht bekannt. Betroffenen wird die Anwendung von Entspannungstechniken und die Befolgung einer gesunden Schlafhygiene empfohlen.

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Von |2018-10-04T19:38:35+00:0029. September 2018|
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